PPI (Pixel pro Zoll) misst, wie viele Pixel in jeden Zoll der Diagonale eines digitalen Bildschirms gepackt sind, und bestimmt so, wie scharf dieser Bildschirm wirkt. DPI (Punkte pro Zoll) ist die Dichte der Tintenpunkte, die ein Drucker auf Papier setzen kann. Beide arbeiten nach dem Prinzip „pro Zoll”, nur bezieht sich der eine auf Bildschirme (Pixel) und der andere auf den Druck (Punkte) — im Alltag werden die beiden Begriffe ständig synonym verwendet. Der Rechner oben deckt beide Richtungen ab, dazu die umgekehrte Berechnung der für eine Zieldruckgröße nötigen Pixel — sofort und mit Erklärung.
Wie wird die Bildschirm-PPI berechnet?
Wie viele DPI braucht man zum Drucken?
- 300 DPI+ — Fotodrucke, Visitenkarten, Magazine (aus der Nähe betrachtet).
- 150–200 DPI — große Poster, Banner (mittlere bis große Betrachtungsdistanz).
- 72–96 DPI — Webseiten, Screenshots (ein Pixel entspricht hier einem Punkt).
- 20–50 DPI — Plakatwände, Gebäudeplanen und andere Riesendrucke aus sehr großer Entfernung.
Was bedeutet 300 DPI, und warum ist es der Standard?
Wie berechnet man die Fotodruck-Auflösung?
Retina-Displays und die Pixeldichte-Qualitätsskala
Je höher die Pixeldichte, desto schärfer wirken Text und Bilder. Die gängige praktische Skala lautet: unter 100 PPI ist Schlecht, 100–150 ist Befriedigend, 150–200 ist Gut, 200–300 ist Sehr gut, und 300 PPI und mehr ist Ausgezeichnet (Retina). Dieser Schwellenwert ist ein praktischer Richtwert, der auf dem typischen Abstand zwischen Auge und Bildschirm beruht, kein absolutes physikalisches Gesetz — ein Fernseher wird aus deutlich größerer Entfernung betrachtet als ein Monitor und kann deshalb schon bei niedrigerer PPI scharf wirken.