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Creator-Einnahmen-Rechner

Schätze YouTube-AdSense-, TikTok-Creator-Rewards- und Instagram-Reels-Einnahmen anhand deiner monatlichen Aufrufe — mit realistischen RPM-Spannen nach Nische für den DACH-/EU-Markt, einer Berechtigungsprüfung für TikTok und einem umgekehrten „Einnahmeziel“-Modus. Kostenlos, sofort, in Euro.

4 Plattformen in einem Tool Nischenbasierte RPM-Spannen Kostenlos, keine Anmeldung Stand: 22. Juli 2026
⚠️ Das sind nur grobe Schätzungen, keine Einkommensgarantie. Reale Creator-Einnahmen schwanken enorm je nach Nische, Publikumsstandort, Wiedergabezeit, Anzeigenlast und sich ständig ändernden Plattformrichtlinien. Nutze dieses Tool zur groben Planung, nicht als Finanzberatung.
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Wird verwendet, um die Berechtigung für das TikTok-Creator-Rewards-Programm zu prüfen (mindestens 10.000 Follower erforderlich).
➕ Weitere Einnahmequellen hinzufügen (optional)

Diese Beträge sind reine manuelle Eingaben — sie werden nicht aus Aufrufen berechnet, sondern eins zu eins zu deiner Werbeerlös-Schätzung addiert und in der Ergebnisaufschlüsselung separat ausgewiesen.

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Durchschnittliche monatliche Aufrufe für diese Plattform (bei TikTok: Aufrufe der letzten 30 Tage).
€
Wie viele monatliche Aufrufe wären dafür bei typischem / niedrigem / hohem RPM nötig?
Kurzantwort YouTube zahlt Creators im DACH-/EU-Raum für allgemeine Inhalte typischerweise einen RPM von etwa 2–4 € pro 1.000 Aufrufe, mit einer Spanne von grob 1,50–9 € je nach Nische (Finanzen und Business tendieren deutlich höher, Unterhaltung und Gaming niedriger). TikToks Creator-Rewards-Programm und Instagrams Reels-Bonus zahlen deutlich unvorhersehbarer — bei Instagram sind sie 2026 größtenteils gar nicht verfügbar —, weshalb die meisten Creators dort hauptsächlich über Markenkooperationen verdienen. Europäische RPMs liegen im Schnitt etwas unter US-Werten; ein Kanal mit viel US-/UK-Publikum kann höhere, US-nahe RPMs erzielen. Alle Zahlen hier sind nur grobe, informative Schätzungen.
2–4 €typischer YouTube-RPM / 1.000 Aufrufe (EU)
0,02–0,08 €YouTube-Shorts-RPM / 1.000 Aufrufe
10.000+Follower für TikTok Creator Rewards
Größtenteils wegInstagram-Reels-Bonusstatus (2024–25)
⚙️ Hinweis: RPM-Spannen sind informative Schätzungen, zusammengestellt aus öffentlich berichteten Creator-Economy-Zahlen für den DACH-/EU-Markt, keine offiziellen Daten von YouTube, TikTok oder Meta. Europäische Werbe-RPMs liegen erfahrungsgemäß etwas unter US-amerikanischen Werten; ein Kanal mit überwiegend US-/UK-Publikum kann jedoch US-nahe RPMs erzielen. Ergebnisse dienen nur zur groben Planung und sind keine Finanz- oder Geschäftsberatung. Für deine exakten Zahlen prüfe YouTube Studio, TikTok Analytics oder die Creator-Tools von Meta.

Wie werden YouTube-, TikTok- und Instagram-Einnahmen geschätzt?

Eine verständliche Anleitung zu RPM, Nischen-Multiplikatoren, Anzeigenlast und warum Instagram anders ist — mit realistischen Richtwerten für den DACH-/EU-Markt und klaren Vorbehalten.

Creator-Einnahmen aus Werbung werden meist in RPM (Revenue per Mille) gemessen — dem Betrag, der nach Abzug des Plattform-Anteils tatsächlich pro 1.000 Aufrufe beim Creator ankommt. Der RPM ist keine feste Zahl: Er hängt vom Standort deines Publikums, deiner Inhalte-Nische, der Wiedergabedauer, der Anzahl der Anzeigen, die gegen dein Video laufen können, und sogar von der Jahreszeit ab. Der Rechner oben verwendet realistische, öffentlich berichtete niedrige / typische / hohe RPM-Spannen für jede Plattform, angepasst für den europäischen Markt, damit du eine glaubwürdige Spanne siehst statt einer falsch präzisen Einzelzahl.

YouTube-AdSense: der größte Hebel ist die Nische

KurzantwortAllgemeine YouTube-Inhalte erzielen im DACH-/EU-Raum typischerweise einen RPM von rund 2–4 € pro 1.000 Aufrufe. Die realistische Spanne über alle Nischen hinweg ist breiter — etwa 1,50 bis 9 € —, weil Werbetreibende sehr unterschiedliche Beträge zahlen, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Finanz-, Business- und Technologie-Kanäle liegen oft am oberen Ende dieser Spanne; Unterhaltungs-, Gaming- und Musik-Kanäle oft am unteren Ende.
  • Nische: der mit Abstand größte Faktor — Finanz-/Business-Inhalte können realistisch das 2- bis 4-Fache des RPM eines allgemeinen Vlogs erzielen.
  • Videolänge: Videos über 8 Minuten können mehrere Werbeunterbrechungen (Mid-Rolls) enthalten, was den RPM in der Regel erhöht; kürzere Videos unter 8 Minuten tragen meist eine geringere Anzeigenlast.
  • Publikumsstandort: Werbetreibende zahlen mehr, um Zielgruppen in den USA und anderen großen Werbemärkten zu erreichen, als in Regionen mit geringeren Werbeausgaben. Europäische RPMs liegen deshalb im Schnitt etwas unter US-amerikanischen Werten — dieser Rechner geht von einem überwiegend deutschsprachigen/europäischen Publikum aus. Ein Kanal mit erheblichem US-/UK-Anteil kann entsprechend höhere, US-nahe RPMs erzielen.

TikTok-Creator-Rewards-Programm: ein großes Upgrade gegenüber dem alten Creator Fund, aber weiterhin unvorhersehbar

KurzantwortTikToks ursprünglicher Creator Fund zahlte eine sehr niedrige Rate — oft mit etwa 0,02–0,04 € pro 1.000 Aufrufe beziffert. Er wurde durch das Creator-Rewards-Programm ersetzt, das für längere Original-Videos mit hoher Bindung (über 1 Minute) spürbar mehr zahlt, wobei die Rate Berichten zufolge stark schwankt — realistisch irgendwo zwischen etwa 0,02 und 1,00 €+ pro 1.000 qualifizierenden Aufrufen. Behandle jede TikTok-Schätzung als groben Richtwert, nicht als präzise Zahl.

Um überhaupt berechtigt zu sein, braucht ein Konto in der Regel mindestens 10.000 Follower und mindestens 100.000 Videoaufrufe in den letzten 30 Tagen, mit Videos, die original und mindestens eine Minute lang sind. Der Rechner zeigt an, ob deine eingegebenen Follower und Aufrufe diese Schwelle erreichen — das ist ein Berechtigungssignal, keine Garantie für Aufnahme oder Auszahlungsrate.

Instagram Reels: das Bonusprogramm gibt es größtenteils nicht mehr

KurzantwortMetas Reels-Bonusprogramme wurden seit 2024–2025 weitgehend eingestellt oder auf kleine, einladungsbasierte regionale Tests beschränkt. Es gibt 2026 keine verlässliche pauschale Rate pro Aufruf, die sich für die meisten Instagram-Creators berechnen ließe. Statt eines Plattform-Bonus stammt das meiste Instagram-Einkommen aus Markenkooperationen, Affiliate-Links und dem Verkauf eigener Produkte — deshalb zeigt der Rechner für Instagram einen Realitätscheck und eine sehr grobe Markenkooperations-Einschätzung statt einer erfundenen Pro-Aufruf-Zahl.

Warum EU-RPMs anders sind — und warum „typisch” nicht „garantiert” bedeutet

Werbetreibende zahlen nicht überall die gleichen Preise für 1.000 Impressionen. Der US-amerikanische Werbemarkt gehört zu den zahlungskräftigsten weltweit, während der europäische Markt — inklusive DACH — im Branchendurchschnitt etwas niedrigere CPM/RPM-Werte aufweist. Das ist ein gut dokumentiertes, reales Muster in der Ad-Tech-Branche, auch wenn der genaue Faktor je nach Nische, Quartal und Werbebudget schwankt und sich nicht auf eine exakte Zahl festlegen lässt. Dieser Rechner behält deshalb dieselbe nischenbasierte Struktur wie die US-Version bei (Tech/Finanzen verdienen mehr als allgemeine Unterhaltung, genau wie dort), setzt die Werte aber insgesamt etwas niedriger an und rechnet in Euro um.

Wichtig: Die Publikumsgeografie zählt oft mehr als der Sitz des Kanals. Ein deutscher oder österreichischer Kanal mit einem großen US- oder UK-Publikumsanteil kann durchaus US-nahe RPMs erzielen, während ein Kanal mit vorwiegend süd- oder osteuropäischem Publikum eher am unteren Ende der Spanne liegt. Jede Zahl auf dieser Seite ist eine grobe Schätzung auf Basis öffentlich berichteter Branchenspannen — niemals offizielle Zahlen von YouTube, TikTok oder Meta und niemals ein Versprechen darüber, was du persönlich verdienen wirst. Der tatsächliche RPM kann durch Werbeblocker-Nutzung, Saisonalität (die Werbenachfrage ist meist im vierten Quartal am höchsten), das Verhältnis von angesehenen zu übersprungenen Anzeigen und häufige, unangekündigte Richtlinienänderungen der Plattformen deutlich von diesen Spannen abweichen. Nutze dieses Tool, um einen Plan grob zu überprüfen — nicht, um ein Gehalt vorherzusagen.

RPM-Referenztabellen (2026, EUR, DACH-/EU-Richtwerte)

Zitierfähige, informative RPM-Spannen nach Nische und Plattform, angepasst für den europäischen Markt. Das sind grobe Branchenschätzungen, keine offiziellen Plattformdaten.

Geschätzter YouTube-AdSense-RPM nach Inhalte-Nische (pro 1.000 Aufrufe, Standard-Video 8–15 Min., EU-Richtwert)
NischeNiedrigTypischHoch
Finanzen & Investieren4,50 €6,80 €9,00 €
Business & Marketing3,80 €5,60 €7,50 €
Technologie & Software3,00 €4,50 €6,00 €
Bildung & Anleitungen2,60 €3,80 €5,30 €
Gesundheit & Wellness2,60 €3,80 €5,30 €
Lifestyle & Beauty1,90 €3,00 €4,50 €
Reisen & Essen1,90 €3,00 €4,20 €
Allgemein / Vlog1,50 €2,60 €3,80 €
Unterhaltung & Comedy1,50 €2,30 €3,40 €
Gaming1,50 €2,30 €3,00 €
Musik1,10 €1,90 €2,60 €
Kinder & Familie1,10 €1,90 €2,60 €

Videolängen-Multiplikator in dieser Tabelle nicht angewendet (geht von einem 8–15-minütigen Video aus). Unter 8 Min. ≈ ×0,85; über 15 Min. ≈ ×1,12. Werte sind DACH-/EU-Richtwerte und liegen erfahrungsgemäß etwas unter vergleichbaren US-Zahlen — ein überwiegend US-/UK-Publikum kann höhere RPMs bedeuten.

Geschätzter RPM nach Plattform (pro 1.000 Aufrufe / qualifizierende Aufrufe, EU-Richtwert)
PlattformNiedrigTypischHoch
YouTube (allgemeine Nische)1,50 €2,60 €3,80 €
YouTube Shorts0,02 €0,04 €0,08 €
TikTok (Creator Rewards)0,02 €0,35 €0,90 €
Instagram ReelsKeine verlässliche Pauschalrate — siehe Hinweis unten

Instagram-Reels-Bonusprogramme sind seit 2024–2025 größtenteils eingestellt oder nur auf Einladung verfügbar; das meiste Instagram-Einkommen stammt aus Markenkooperationen und Affiliate-Links, nicht aus einer Pro-Aufruf-Auszahlung.

Grober Sponsoring- / Markendeal-Richtpreis für ein einzelnes bezahltes Video nach Followergröße (EU-Richtwert, stark von Nische, Engagement und Verhandlung abhängig)
FollowergrößeYouTube (Integration)TikTok (Branded Video)
10.000–50.000150–600 €80–350 €
50.000–100.000500–1.500 €250–800 €
100.000–500.0001.200–5.000 €600–2.800 €
500.000–1 Mio.4.000–12.000 €2.000–6.500 €
1 Mio.+8.000 €+4.500 €+

Nur grobe Richtwerte für eine einzelne gesponserte Veröffentlichung (YouTube: dedizierte Integration von ≈ 60–90 Sekunden in einem Langformvideo; TikTok: ein Branded Video). Reale Preise schwanken stark mit Nische, Engagement-Rate, Exklusivität und Verhandlungsgeschick — diese Spannen sind keine offiziellen Ratenkarten und keine Preisgarantie.

Nötige monatliche YouTube-Aufrufe für ein Zieleinkommen, nach Nische (beim jeweils typischen RPM, Standard-Video 8–15 Min., EU-Richtwert). Ergänzt den interaktiven "Einnahmeziel → Aufrufe"-Modus oben mit einer statischen Übersicht über mehrere Zielsummen zugleich.
Nische (typischer RPM)500 €/Monat1.000 €/Monat3.000 €/Monat5.000 €/Monat
Finanzen & Investieren (6,80 €)≈ 74.000≈ 147.000≈ 441.000≈ 735.000
Business & Marketing (5,60 €)≈ 89.000≈ 179.000≈ 536.000≈ 893.000
Technologie & Software (4,50 €)≈ 111.000≈ 222.000≈ 667.000≈ 1.111.000
Bildung / Gesundheit (3,80 €)≈ 132.000≈ 263.000≈ 789.000≈ 1.316.000
Lifestyle & Beauty (3,00 €)≈ 167.000≈ 333.000≈ 1.000.000≈ 1.667.000
Allgemein / Vlog (2,60 €)≈ 192.000≈ 385.000≈ 1.154.000≈ 1.923.000
Unterhaltung & Comedy (2,30 €)≈ 217.000≈ 435.000≈ 1.304.000≈ 2.174.000
Gaming (2,30 €)≈ 217.000≈ 435.000≈ 1.304.000≈ 2.174.000
Musik / Kinder & Familie (1,90 €)≈ 263.000≈ 526.000≈ 1.579.000≈ 2.632.000

Statische Übersicht, berechnet mit Aufrufe = Zieleinkommen ÷ RPM × 1.000, jeweils beim typischen RPM der Nische. Für eine Spanne (niedrig/typisch/hoch) mit deiner eigenen Nische, Videolänge und deinem eigenen Zielbetrag nutze den interaktiven "🎯 Einnahmeziel → Aufrufe"-Modus im Rechner oben.

Glossar der Creator-Economy-Begriffe

Kurze Definitionen der in diesem Rechner verwendeten Begriffe.

RPM (Revenue per Mille)Der Betrag, den ein Creator nach dem Erlösanteil der Plattform tatsächlich pro 1.000 Aufrufe verdient. Diese Zahl wird in diesem Rechner durchgängig verwendet.
CPM (Cost per Mille)Der Bruttobetrag, den ein Werbetreibender pro 1.000 Anzeigeneinblendungen zahlt. Immer höher als der RPM, da die Plattform vor der Auszahlung an den Creator einen Anteil einbehält.
AnzeigenlastWie viele Anzeigen gegen einen Inhalt laufen. Längere YouTube-Videos können mehr Mid-Roll-Anzeigen enthalten, was den RPM in der Regel erhöht.
YouTube-Partnerprogramm (YPP)YouTubes Monetarisierungsprogramm. Erfordert 1.000 Abonnenten sowie 4.000 Wiedergabestunden (12 Monate) oder 10 Mio. Shorts-Aufrufe (90 Tage).
TikTok-Creator-Rewards-ProgrammTikToks aktuelles Monetarisierungsprogramm, das pro 1.000 Aufrufe auf qualifizierenden Videos über 1 Minute zahlt. Erfordert 10.000+ Follower und 100.000+ Aufrufe in 30 Tagen.
TikTok Creator Fund (veraltet)TikToks älteres, geringer bezahltes Programm (etwa 0,02–0,04 € pro 1.000 Aufrufe), inzwischen durch das Creator-Rewards-Programm abgelöst.
Reels-Bonus (veraltet)Metas früherer Pro-Aufruf- oder Meilenstein-Bonus für Instagram Reels, seit 2024–2025 größtenteils eingestellt oder auf Einladungs-Tests beschränkt.
Markenkooperation / gesponserter InhaltEine bezahlte Partnerschaft, bei der eine Marke einen Creator direkt dafür bezahlt, ein Produkt vorzustellen, unabhängig von einem Plattform-Werbeerlösprogramm.
Affiliate-MarketingEine Provision für Verkäufe verdienen, die über den eigenen Link oder Code eines Creators zustande kommen — eine wichtige Einkommensquelle für Instagram- und TikTok-Creators.
Engagement-RateLikes plus Kommentare geteilt durch Aufrufe oder Follower. Marken nutzen dies oft zusammen mit der Zielgruppengröße, um gesponserte Inhalte zu bepreisen.

Vertiefende Anleitungen

Tiefergehende Erklärungen zu den Zahlen in diesem Rechner.

Wie viel zahlt YouTube tatsächlich pro 1.000 Aufrufe im DACH-/EU-Raum?

YouTubes Werbeerlösbeteiligung ergibt einen RPM — was ein Creator pro 1.000 Aufrufe netto erhält —, der bei allgemeinen Inhalten im europäischen Raum typischerweise bei etwa 2–4 € liegt, mit einer realistischen Spanne von grob 1,50 bis 9 € über die Nischen hinweg. Die Lücke liegt vor allem an der Werbenachfrage: Finanz-, Business- und Software-Marken zahlen einen Aufschlag, um ihre Zielgruppen zu erreichen, weshalb Kanäle in diesen Nischen durchweg höhere RPMs berichten als Unterhaltungs- oder Musikkanäle.

Auch die Videolänge spielt eine Rolle. Videos über 8 Minuten können mehrere Mid-Roll-Werbeunterbrechungen enthalten, was die gesamten Werbeerlöse pro Aufruf im Vergleich zu einem kürzeren Video mit nur Pre-Roll oder einem einzigen Anzeigenplatz in der Regel erhöht. Deshalb wendet der Rechner für längere Videos einen kleinen Multiplikator an.

Wichtiger Vorbehalt: Europäische Werbe-RPMs liegen im Branchendurchschnitt etwas unter US-amerikanischen Werten, weil US-Werbetreibende historisch mehr pro Impression zahlen. Das ist ein bekanntes, aber nicht exakt bezifferbares Muster — die genaue Differenz schwankt je nach Nische, Quartal und Werbebudget. Ein deutschsprachiger Kanal mit erheblichem US-/UK-Publikumsanteil kann daher durchaus höhere, US-nahe RPMs erzielen als die hier gezeigten Richtwerte.

TikTok-Creator-Rewards-Programm vs. der alte Creator Fund

TikToks ursprünglicher Creator Fund wurde vielfach dafür kritisiert, sehr wenig zu zahlen — häufig mit etwa 0,02–0,04 € pro 1.000 Aufrufe beziffert. Er wurde inzwischen durch das Creator-Rewards-Programm ersetzt, das darauf ausgelegt ist, für originale Videos über einer Minute Länge, die die Aufmerksamkeit der Zuschauer halten, spürbar mehr zu zahlen, statt für jeden Aufruf eine Pauschalrate zu zahlen.

Berichtete Auszahlungsraten schwanken stark — manche Creators berichten Werte deutlich unter 0,10 € pro 1.000 Aufrufe, andere berichten 0,45–0,90 €+ für längere Inhalte mit hoher Bindung. Da TikTok keine feste Rate veröffentlicht, sollte jede Zahl hier (einschließlich der dieses Rechners) als grobe Schätzung mit weiter Fehlerspanne behandelt werden.

Die Berechtigung erfordert in der Regel 10.000+ Follower und 100.000+ Videoaufrufe in den letzten 30 Tagen, mit Videos, die original und mindestens eine Minute lang sind.

Warum sind Instagram-Reels-Boni verschwunden?

Meta betrieb 2022–2023 verschiedene Reels-Play- und Creator-Bonusprogramme, um die Nutzung von Reels zu fördern. Bis 2024–2025 wurden die meisten dieser Programme zurückgefahren oder auf kleine, einladungsbasierte regionale Tests beschränkt, und Meta hat sie nicht durch eine breite, veröffentlichte Pro-Aufruf-Auszahlung vergleichbar mit YouTube oder TikTok ersetzt.

Dadurch gibt es 2026 für die meisten Instagram-Creators keine verlässliche Pauschalrate zum Schätzen. Stattdessen dominieren beim Instagram-Einkommen Markenkooperationen, Affiliate-Links und der Verkauf eigener Produkte — weshalb dieser Rechner für Instagram eine grobe Markenkooperations-Einschätzung statt einer erfundenen Bonuszahl zeigt.

Wie können Creators ihre Einnahmen tatsächlich steigern?

Drei Hebel zählen meist am meisten: die Nische (sich, wo es kreativ sinnvoll ist, in Richtung RPM-stärkerer Themen bewegen), Wiedergabezeit und Bindung (längere, fesselndere Videos ermöglichen mehr Werbeunterbrechungen und bessere Empfehlungen) und Einkommensdiversifizierung — die meisten hauptberuflichen Creators verdienen weniger über plattformseitige Werbeerlöse als über Markenkooperationen, Affiliate-Links, Mitgliedschaften und eigene Produkte.

Sich auf das Werbeerlösprogramm einer einzigen Plattform zu verlassen ist riskant, da sich Raten und Regeln (besonders bei TikTok und Instagram) kurzfristig ändern können. Werbeerlöse als eine von mehreren Einnahmequellen zu betrachten, ist in der Regel der robustere Ansatz.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel zahlt YouTube 2026 pro 1.000 Aufrufe im DACH-/EU-Raum?
Für allgemeine Inhalte zahlt YouTube Creators typischerweise einen RPM (Einnahmen pro 1.000 Aufrufe, nach Abzug des YouTube-Anteils) von grob 2 bis 4 € im DACH-/EU-Raum. Über alle Nischen hinweg ist die realistische Spanne breiter — etwa 1,50 bis 9 € —, weil Finanz-, Business- und Tech-Inhalte pro Aufruf meist deutlich mehr einbringen als Unterhaltung, Gaming oder Musik. Europäische RPMs liegen im Schnitt etwas unter US-amerikanischen Werten, da Werbetreibende dort oft weniger pro Impression zahlen; ein Kanal mit viel US-/UK-Publikum kann aber durchaus US-nahe RPMs erzielen. Das sind branchenübliche Richtwerte, kein fester Satz — dein tatsächlicher RPM kann außerhalb dieser Spanne liegen.
Wie viel Geld bringen 1 Million YouTube-Aufrufe?
Bei einem typischen RPM für allgemeine Inhalte von 2–4 € pro 1.000 Aufrufe bringen 1 Million Aufrufe grob 2.000–4.000 € ein. In einer RPM-starken Nische wie Finanzen oder Business kann das realistisch 4.500–9.000 €+ sein, während es in einer RPM-schwachen Nische wie Gaming oder Musik eher näher an 1.200–3.000 € liegt. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen stark vom Standort des Publikums, der Wiedergabezeit und der Anzeigenlast ab.
Was ist der Unterschied zwischen RPM und CPM?
CPM (Cost per Mille) ist der Bruttobetrag, den ein Werbetreibender pro 1.000 Anzeigeneinblendungen zahlt. RPM (Revenue per Mille) ist das, was tatsächlich beim Creator ankommt — pro 1.000 Aufrufe, nach dem Erlösanteil der Plattform und weiteren Abzügen. RPM liegt immer unter dem CPM, weshalb dieser Rechner mit RPM arbeitet — er spiegelt reale Creator-Einnahmen wider, nicht Werbeausgaben.
Zahlt TikTok Creators für Aufrufe?
Ja, über das TikTok-Creator-Rewards-Programm, das den älteren Creator Fund abgelöst hat. Es zahlt pro 1.000 Aufrufe auf qualifizierenden Originalvideos über einer Minute Länge, wobei die Rate enorm schwankt — realistisch etwa im Bereich von 0,02–1,00 €+ pro 1.000 Aufrufe, je nach Wiedergabezeit, Bindung und Inhaltsqualität. Behandle jede Schätzung daher nur als sehr groben Richtwert.
Welche Voraussetzungen gelten für TikToks Creator-Rewards-Programm?
Stand 2026 verlangt TikTok in der Regel mindestens 10.000 Follower und mindestens 100.000 Videoaufrufe in den letzten 30 Tagen, außerdem Videos von mindestens einer Minute Länge, die original sind und nicht repostet wurden. Das Erreichen dieser Schwellenwerte macht ein Konto bewerbungsfähig, aber Freigabe und Auszahlungsrate bleiben im Ermessen von TikTok.
Welche Voraussetzungen gelten für die Monetarisierung auf YouTube (YouTube-Partnerprogramm)?
In der Regel sind 1.000 Abonnenten sowie entweder 4.000 gültige öffentliche Wiedergabestunden in den letzten 12 Monaten oder 10 Millionen gültige öffentliche Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen erforderlich. Eine niedrigere Stufe — 500 Abonnenten, 3.000 Wiedergabestunden oder 3 Millionen Shorts-Aufrufe sowie 3 Uploads in 90 Tagen — schaltet Fan-Funding-Funktionen wie Kanalmitgliedschaften und Super Thanks frei, jedoch nicht die volle Werbeerlösbeteiligung.
Welche YouTube-Nischen zahlen am meisten?
Finanzen und Investieren, Business und Marketing sowie Technologie berichten durchweg die höchsten RPMs, weil Werbetreibende in diesen Kategorien am meisten für Werbeplatz bieten — oft das 2- bis 4-Fache der Rate allgemeiner Vlog-Inhalte. Unterhaltung, Gaming, Musik und Kinderinhalte weisen tendenziell die niedrigsten RPMs auf, aufgrund geringerer Werbenachfrage und, bei Kinderinhalten, eingeschränkter Anzeigenpersonalisierung.
Warum zahlen YouTube Shorts im Vergleich zu Langformvideos so wenig?
Shorts-Einnahmen stammen aus einem gemeinsamen Werbepool, der nach Aufrufanteil unter Creators aufgeteilt wird, statt aus Anzeigen, die direkt gegen ein einzelnes langes Video geschaltet werden. Langformvideos können zudem mehrere Anzeigen enthalten, besonders ab 8 Minuten, während Shorts eine deutlich geringere Anzeigenlast tragen. Dadurch ist der Shorts-RPM meist nur ein Bruchteil des Langform-RPM — oft nur 0,02–0,08 € pro 1.000 Aufrufe.
Zahlt Instagram für Reels-Aufrufe?
2026 nicht zuverlässig. Metas Reels-Bonusprogramme wurden seit 2024–2025 weitgehend eingestellt oder auf kleine, einladungsbasierte regionale Tests beschränkt, daher gibt es keine verlässliche pauschale Auszahlung pro Aufruf, die sich schätzen ließe. Die meisten Instagram-Creators verdienen ihr Geld vor allem über Markenkooperationen, Affiliate-Links und eigene Produkte statt über einen plattformseitigen Bonus.
Sind diese Einnahmezahlen exakt oder garantiert?
Nein. Jede Zahl hier ist eine grobe, informative Schätzung auf Basis öffentlich berichteter Branchenspannen, keine offiziellen Daten von YouTube, TikTok oder Meta. Die tatsächlichen Einnahmen hängen stark vom Standort deines Publikums, von Wiedergabezeit und Bindung, von der Anzeigenlast, der Saisonalität und sich häufig ändernden Plattformrichtlinien ab. Nutze dieses Tool nur zur groben Planung, nicht als Einkommensgarantie.

Methodik & Quellen

ToolPicos Creator-Einnahmen-Rechner ist ein kostenloses, unabhängiges Tool und steht in keiner Verbindung zu YouTube, TikTok oder Meta. Die RPM-Spannen sind informative Schätzungen, zusammengestellt aus öffentlich berichteten Creator-Economy-Zahlen von rund 2025–2026, angepasst für den DACH-/EU-Markt — keine offiziellen Plattformdaten, da die tatsächlichen Raten ausschließlich von den jeweiligen Plattformen festgelegt und offengelegt werden. Die europäischen Richtwerte liegen bewusst etwas unter den in der US-Version dieses Rechners verwendeten Zahlen, da europäische Werbe-CPMs/RPMs im Branchendurchschnitt niedriger ausfallen als US-amerikanische — ein gut dokumentiertes, aber nicht exakt bezifferbares Muster in der Ad-Tech-Branche. Die Nischenstruktur (Finanzen/Tech verdienen mehr als allgemeine Unterhaltung) entspricht dabei der US-Version. Der Rechner schätzt monatliche Einnahmen als Monatliche Aufrufe ÷ 1.000 × RPM, mit separaten niedrigen / typischen / hohen RPM-Annahmen je Plattform und, bei YouTube, je Nische und Videolängen-Multiplikator. Jahreszahlen multiplizieren die monatliche Schätzung einfach mit 12 und modellieren kein Wachstum oder Saisonalität. Die TikTok-Berechtigungsprüfung vergleicht deine eingegebenen Follower und Aufrufe mit den häufig berichteten Mindestwerten des Creator-Rewards-Programms (10.000+ Follower, 100.000+ Aufrufe in 30 Tagen). Instagram Reels zeigt keine Pro-Aufruf-Schätzung, was die Einstellung oder den Einladungs-Status von Metas Bonusprogrammen seit 2024–2025 widerspiegelt, sowie zusätzlich eine separat gekennzeichnete, sehr grobe Markenkooperations-Einschätzung. Die Ergebnisse werden sofort clientseitig (in deinem Browser) berechnet; es werden keine Daten an einen Server gesendet.

Währung: Alle Zahlen sind in Euro (EUR) angegeben, angepasst für den DACH-/EU-Markt. Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2026. Die Ergebnisse dienen ausschließlich Informationszwecken, stellen keine Finanz-, Steuer- oder Geschäftsberatung dar und sind keine Garantie für ein bestimmtes Einkommensniveau.

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