Creator-Einnahmen aus Werbung werden meist in RPM (Revenue per Mille) gemessen — dem Betrag, der nach Abzug des Plattform-Anteils tatsächlich pro 1.000 Aufrufe beim Creator ankommt. Der RPM ist keine feste Zahl: Er hängt vom Standort deines Publikums, deiner Inhalte-Nische, der Wiedergabedauer, der Anzahl der Anzeigen, die gegen dein Video laufen können, und sogar von der Jahreszeit ab. Der Rechner oben verwendet realistische, öffentlich berichtete niedrige / typische / hohe RPM-Spannen für jede Plattform, angepasst für den europäischen Markt, damit du eine glaubwürdige Spanne siehst statt einer falsch präzisen Einzelzahl.
YouTube-AdSense: der größte Hebel ist die Nische
- Nische: der mit Abstand größte Faktor — Finanz-/Business-Inhalte können realistisch das 2- bis 4-Fache des RPM eines allgemeinen Vlogs erzielen.
- Videolänge: Videos über 8 Minuten können mehrere Werbeunterbrechungen (Mid-Rolls) enthalten, was den RPM in der Regel erhöht; kürzere Videos unter 8 Minuten tragen meist eine geringere Anzeigenlast.
- Publikumsstandort: Werbetreibende zahlen mehr, um Zielgruppen in den USA und anderen großen Werbemärkten zu erreichen, als in Regionen mit geringeren Werbeausgaben. Europäische RPMs liegen deshalb im Schnitt etwas unter US-amerikanischen Werten — dieser Rechner geht von einem überwiegend deutschsprachigen/europäischen Publikum aus. Ein Kanal mit erheblichem US-/UK-Anteil kann entsprechend höhere, US-nahe RPMs erzielen.
TikTok-Creator-Rewards-Programm: ein großes Upgrade gegenüber dem alten Creator Fund, aber weiterhin unvorhersehbar
Um überhaupt berechtigt zu sein, braucht ein Konto in der Regel mindestens 10.000 Follower und mindestens 100.000 Videoaufrufe in den letzten 30 Tagen, mit Videos, die original und mindestens eine Minute lang sind. Der Rechner zeigt an, ob deine eingegebenen Follower und Aufrufe diese Schwelle erreichen — das ist ein Berechtigungssignal, keine Garantie für Aufnahme oder Auszahlungsrate.
Instagram Reels: das Bonusprogramm gibt es größtenteils nicht mehr
Warum EU-RPMs anders sind — und warum â€typisch†nicht â€garantiert†bedeutet
Werbetreibende zahlen nicht überall die gleichen Preise für 1.000 Impressionen. Der US-amerikanische Werbemarkt gehört zu den zahlungskräftigsten weltweit, während der europäische Markt — inklusive DACH — im Branchendurchschnitt etwas niedrigere CPM/RPM-Werte aufweist. Das ist ein gut dokumentiertes, reales Muster in der Ad-Tech-Branche, auch wenn der genaue Faktor je nach Nische, Quartal und Werbebudget schwankt und sich nicht auf eine exakte Zahl festlegen lässt. Dieser Rechner behält deshalb dieselbe nischenbasierte Struktur wie die US-Version bei (Tech/Finanzen verdienen mehr als allgemeine Unterhaltung, genau wie dort), setzt die Werte aber insgesamt etwas niedriger an und rechnet in Euro um.
Wichtig: Die Publikumsgeografie zählt oft mehr als der Sitz des Kanals. Ein deutscher oder österreichischer Kanal mit einem großen US- oder UK-Publikumsanteil kann durchaus US-nahe RPMs erzielen, während ein Kanal mit vorwiegend süd- oder osteuropäischem Publikum eher am unteren Ende der Spanne liegt. Jede Zahl auf dieser Seite ist eine grobe Schätzung auf Basis öffentlich berichteter Branchenspannen — niemals offizielle Zahlen von YouTube, TikTok oder Meta und niemals ein Versprechen darüber, was du persönlich verdienen wirst. Der tatsächliche RPM kann durch Werbeblocker-Nutzung, Saisonalität (die Werbenachfrage ist meist im vierten Quartal am höchsten), das Verhältnis von angesehenen zu übersprungenen Anzeigen und häufige, unangekündigte Richtlinienänderungen der Plattformen deutlich von diesen Spannen abweichen. Nutze dieses Tool, um einen Plan grob zu überprüfen — nicht, um ein Gehalt vorherzusagen.