Ein Barcode (Strichcode) wandelt Daten — typischerweise eine Produktnummer, Seriennummer oder kurzen Text — in ein Muster aus Linien und Zwischenräumen um, das eine Maschine lesen kann; es handelt sich um ein eindimensionales (1D) Kennzeichnungsverfahren. Ein Scanner liest die unterschiedlichen Breiten der schwarzen Balken und der dazwischenliegenden weißen Flächen, um den Wert in Sekundenbruchteilen zu entschlüsseln. Barcodes sind der Standard an Ladenkassen, in der Lager- und Bestandsverwaltung, in der Logistik und zur Warenverfolgung. Dieses Tool generiert die gängigsten Barcode-Formate sofort, direkt in deinem Browser — es werden nie Daten an einen Server gesendet.
Wie generiert man einen Barcode? (5 Schritte)
Welches Format sollte ich wofür verwenden?
- EAN-13 / EAN-8: Der internationale Standard für Einzelhandelsverpackungen in Europa und zunehmend weltweit (13 bzw. 8 Ziffern) — das Standardformat in diesem Tool. EAN-8 wird für kleine Verpackungen verwendet.
- UPC-A: Der 12-stellige Standard, der auf Einzelhandelsprodukten in den USA und Kanada verwendet wird — das nordamerikanische Gegenstück zu EAN-13.
- Code 128 (A/B/C): Kodiert Buchstaben, Zahlen und Symbole mit hoher Dichte, ohne feste Längenanforderung. Die flexibelste Wahl für Seriennummern, Versand und Lager-/Logistikverfolgung. Code 128-C ist kürzer, wenn nur Ziffern kodiert werden.
- Code 39: Verbreitet in Industrie, Verteidigung und Logistik; kodiert Großbuchstaben und Ziffern und ist mit vielen älteren Scannern kompatibel.
- ITF / ITF-14: Kodiert eine gerade Anzahl von Ziffern; ITF-14 wird für Versandkartons und Außenverpackungen verwendet.
- MSI: Ein reines Ziffernformat, das für Lagerregal- und Inventaretiketten bevorzugt wird.
- Pharmacode: Ein spezialisiertes Format für die Druckqualitätskontrolle bei pharmazeutischen Verpackungen (eine Zahl von 3 bis 131.070).
- Codabar: Ein klassisches Format, das in Bibliotheken, Paketdiensten und Blutbanken verwendet wird.
Warum dieses Tool verwenden?
Hinweis: Ein Barcode ist nur ein Linienmuster. Damit ein Artikel tatsächlich über einen Händler verkauft werden kann, muss deine EAN-13- oder UPC-A-Nummer eine gültige GTIN sein, die über GS1 vergeben wurde (GS1 US für UPC-A, deine nationale GS1-Mitgliedsorganisation für EAN-13). Dieses Tool zeichnet einen Barcode für jede beliebige Nummer, die du angibst, vergibt oder registriert aber keine Nummern. Für Inhalte, die mit einer Handykamera gescannt werden sollen — eine URL, WLAN-Zugangsdaten oder eine Kontaktkarte — ist ein 2D-QR-Code die bessere Wahl, kein 1D-Barcode.