Der QR-Code-Generator hat drei neue Funktionen bekommen: einen echten Farbverlauf für die Codefarbe, vier fertige Stil-Presets für gängige Anlässe und einen direkten PDF-Export. Hier zeigen wir, was genau neu ist und wie du es in wenigen Klicks nutzt.
Bisher ließ sich nur eine einzelne, flache Vordergrundfarbe wählen. Jetzt steht direkt neben der Farbwahl ein Dropdown mit drei Optionen zur Verfügung: kein Verlauf (einfarbig, wie bisher), ein linearer Verlauf oder ein radialer Verlauf. Sobald einer der beiden Verlaufstypen aktiv ist, erscheint ein zweites Farbfeld für die Endfarbe, und ein kleines Vorschau-Muster zeigt den Übergang.
Praxisbeispiel (rein illustrativ): Ein Fitnessstudio möchte seinen Website-QR-Code in den Markenfarben Indigo zu Violett gestalten, statt in einfachem Schwarz. Mit der neuen Funktion lässt sich als Vordergrundfarbe Indigo und als zweite Farbe Violett wählen, Typ Linear — das Ergebnis ist ein weicher Farbübergang quer über den Code, statt eines einzelnen flachen Tons.
Der Kontrast-Hinweis aus dem vorherigen Ratgeber gilt weiterhin: Beide Enden des Verlaufs sollten spürbar dunkler bleiben als der Hintergrund, damit die Kamera den Code trotz der Farbvariation zuverlässig erkennt.
Statt Farbe, Modulform und Ecken-Stil einzeln durchzuprobieren, bündelt jedes der vier neuen Presets diese Einstellungen in einer einzigen Schaltfläche. Ein Klick auf Business setzt zum Beispiel eine dezente, dunkle Farbgebung mit eckigen Modulen — passend für Visitenkarten oder offizielle Dokumente. Restaurant wählt wärmere Töne mit abgerundeten Modulen, Event/Hochzeit setzt auf einen weicheren Verlauf mit runden Ecken-Stilen, und Social Media kombiniert eine kräftigere Akzentfarbe mit einem moderneren Modulstil.
Praxisbeispiel (rein illustrativ): Ein kleines Restaurant will schnell einen Speisekarten-QR-Code für den Tischaufsteller erstellen, ohne sich mit Farbtheorie zu beschäftigen. Ein Klick auf das Preset Restaurant setzt Farbe und Form direkt passend, danach müssen nur noch der Link zur Online-Speisekarte eingetragen und optional das Logo hochgeladen werden.
Bisher endete der Weg zu einer PDF-Datei meist über einen Umweg: SVG herunterladen, in einem Layout- oder Grafikprogramm öffnen und von dort als PDF exportieren. Der neue Button PDF herunterladen neben PNG und SVG erledigt genau diesen letzten Schritt automatisch — der bestehende SVG-Code wird in eine minimale, einseitige PDF-Datei eingebettet, ganz ohne zusätzliche Software.
Praxisbeispiel (rein illustrativ): Ein Handwerksbetrieb möchte seinen WLAN-QR-Code fürs Kundenbüro schnell an eine örtliche Druckerei per E-Mail schicken. Statt zuerst SVG in einem separaten Programm zu öffnen, klickt er direkt auf PDF herunterladen und hängt die fertige Datei an die E-Mail an.
Wie beim Farbverlauf gilt: Für aufwendigere Layouts mit mehreren Elementen, Begleittext oder zusätzlichen Markenelementen rund um den Code bleibt ein dediziertes Layoutprogramm die bessere Wahl. Der PDF-Export deckt den einfachen Fall ab — einen sauberen, druckfertigen Code auf einer einzelnen Seite, ohne Zwischenschritt.
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