Ein QR-Code mit Firmenlogo sieht professioneller aus — aber falsch eingestellt scannt er einfach nicht mehr. Hier erfährst du, welche Einstellung wirklich zählt, wie die WLAN-Passwort-Maskierung funktioniert und wann PNG statt SVG die bessere Wahl ist.
Ein QR-Code speichert seine Daten redundant. Diese Redundanz heißt Fehlerkorrektur (ECC) und kommt in vier Stufen: L (etwa 7% Toleranz), M (15%), Q (25%) und H (rund 30%). Je höher die Stufe, desto mehr vom Muster darf verdeckt, verschmutzt oder überklebt sein, ohne dass der Scan fehlschlägt — allerdings wird der Code dabei auch etwas dichter.
Ein zentral platziertes Logo verdeckt in der Regel 15-20% der Fläche. Bei der Standardstufe M ist das schon zu viel; die Kamera bricht den Scan ab oder braucht mehrere Anläufe. Stellst du die ECC vorher auf Q oder H, bleibt genug Redundanz übrig, damit der Code trotz Logo lesbar bleibt.
| ECC-Stufe | Toleranz | Geeignet für |
|---|---|---|
| L | ~7% | Viel Text, kein Logo, kleine Codegröße |
| M | ~15% | Standard-Nutzung ohne Logo |
| Q | ~25% | Kleines Logo, mittlere Datenmenge |
| H | ~30% | Logo + Druck auf Papier oder Verpackung |
Für Gäste-WLAN in einem Café, Büro oder einer Ferienwohnung ist ein WLAN-QR-Code praktisch: Statt SSID und Passwort abzutippen, hält der Gast die Kamera drauf und das Telefon bietet den Netzwerkbeitritt automatisch an. Wichtig dabei ist die exakte Groß- und Kleinschreibung der SSID sowie der korrekt gewählte Sicherheitstyp (die meisten Heim- und Büronetzwerke laufen über WPA/WPA2/WPA3).
Wird das Netzwerk nicht per Broadcast gesendet (ein sogenanntes „verstecktes Netzwerk”), lässt sich das im Generator separat aktivieren, damit das erzeugte Datenpaket das korrekt berücksichtigt. Ein Beispiel: Ein Café mit dem Netzwerknamen Cafe_Gast und einem Passwort ohne Sonderzeichen benötigt keine Maskierung; enthält das Passwort dagegen ein Semikolon oder einen Doppelpunkt, muss ein Backslash davor gesetzt werden, damit das Format nicht bricht.
PNG ist ein Pixelformat: Bei ausreichender Auflösung (zum Beispiel 640-2000 Pixel Kantenlänge) sieht der Code auf einem Bildschirm oder in einer digitalen Speisekarte scharf aus, verliert bei starkem Vergrößern aber an Schärfe. SVG dagegen beschreibt den Code als mathematische Form; er lässt sich auf ein Aufkleberformat ebenso wie auf ein großes Poster skalieren, ohne Qualitätsverlust. Die meisten professionellen Druckereien bevorzugen deshalb ein Vektorformat.
Praxisbeispiel: Ein Restaurant, das einen Speisekarten-QR-Code sowohl auf der Website als auch auf einem gedruckten Tischaufsteller nutzen möchte, lädt am einfachsten beide Formate herunter — PNG für den digitalen Einsatz, SVG als Vorlage für den Drucker.
Erstelle jetzt kostenlos deinen eigenen QR-Code — WLAN, vCard, URL, E-Mail, SMS und mehr, direkt im Browser.
Zum QR-Code-Generator →