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Sinus, Logarithmus & Fakultät online berechnen: der praktische Guide

Ob Hausaufgaben, ein technisches Studium oder ein schneller Check zwischen Grad und Radiant — dieser Guide zeigt, wie trigonometrische Funktionen, Logarithmen, Fakultäten und Kombinatorik tatsächlich funktionieren und wie man sie mit einem wissenschaftlichen Online-Rechner ohne Umwege berechnet.

Inhalt

Sinus, Kosinus, Tangens richtig berechnen

KurzantwortWähle zuerst den Winkelmodus (Grad, Radiant oder Gon). Im Grad-Modus gilt sin(30) = 0,5, im Radiant-Modus sin(π/6) = 0,5 — beides derselbe Winkel, nur anders gemessen. Für die Umkehrung nutzt man sin⁻¹, cos⁻¹ oder tan⁻¹, um aus einem Verhältnis wieder einen Winkel zu machen.

Die häufigste Fehlerquelle bei trigonometrischen Berechnungen ist nicht die Formel, sondern der falsch eingestellte Winkelmodus. Ein Taschenrechner oder ein Online-Rechner weiß nicht von selbst, ob eine eingegebene Zahl ein Winkel in Grad oder in Radiant ist — das muss vorher festgelegt werden. Wer zum Beispiel sin(30) im Radiant-Modus berechnet, erhält ein völlig anderes Ergebnis als im Grad-Modus, weil 30 Radiant mehreren vollen Umdrehungen entspricht.

Ein wissenschaftlicher Rechner mit Tastenfeld löst dieses Problem, indem der Winkelmodus als sichtbarer Schalter oben angezeigt wird (GRAD / RADIANT / GON), bevor überhaupt gerechnet wird. Klammern werden bei Funktionstasten automatisch geöffnet — bei sin( muss man also nur noch den Winkel eintippen und schließen.

Beispiel: sin, cos, tan für gängige Winkel (Grad)
Winkelsincostan
010
30°0,50,86600,5774
45°0,70710,70711
60°0,86600,51,7321
90°10undefiniert

Beispielsituation: Beim Bau einer Rampe mit 15° Steigungswinkel über eine Grundlänge von 4 Metern lässt sich die Höhe (ein Beispielwert, keine Baustatik) über tan(15) × 4 ≈ 1,07 Meter grob abschätzen — als erste Näherung, nicht als geprüfte Berechnung.

log, ln und log2 auseinanderhalten

Kurzantwortlog ist der Zehnerlogarithmus (log(1000) = 3), ln ist der natürliche Logarithmus zur Basis e (ln(e) = 1), und log2 ist der Logarithmus zur Basis 2 (log2(8) = 3). Für jede andere Basis gibt es die Funktion logn(Basis;Zahl).

Logarithmus, kurz erklärt: Der Logarithmus beantwortet die Frage „mit welchem Exponenten muss ich die Basis potenzieren, um diese Zahl zu erhalten?“. log2(8) = 3, weil 2³ = 8.

Verwechslungen zwischen log und ln gehören zu den häufigsten Fehlern in Mathematik- und Naturwissenschaftskursen. In vielen Lehrbüchern und Taschenrechnern bezeichnet log ohne weiteren Index den Zehnerlogarithmus, während ln immer den natürlichen Logarithmus zur Basis e ≈ 2,71828 meint. Ein wissenschaftlicher Rechner mit separaten Tasten für ln, log und log2 nimmt einem diese Unsicherheit ab, weil jede Basis eine eigene, eindeutig beschriftete Taste hat.

Für Basen jenseits von 10, e und 2 — etwa Basis 3 oder Basis 5 — kommt die allgemeine Funktion logn(Basis;Zahl) zum Einsatz, bei der die Argumente durch ein Semikolon getrennt werden, zum Beispiel logn(3;81) = 4.

Fakultät, Permutation und Kombination

KurzantwortDie Fakultät n! ist das Produkt aus n mit jeder kleineren positiven ganzen Zahl bis 1, zum Beispiel 5! = 120; per Definition gilt 0! = 1. Permutation (geordnete Auswahl): nPr(5;2) = 20. Kombination (ungeordnete Auswahl): nCr(5;2) = 10.

Fakultäten tauchen überall dort auf, wo es um Anordnungen oder Auswahlmöglichkeiten geht — von Statistik-Hausaufgaben bis zur Berechnung von Gewinnchancen. Der Unterschied zwischen Permutation und Kombination ist dabei entscheidend: Bei einer Permutation zählt die Reihenfolge (wer Erster, Zweiter, Dritter wird), bei einer Kombination nicht (welche Gruppe von Personen überhaupt ausgewählt wird).

Beispiel (rein illustrativ): Die Anzahl möglicher 6-aus-49-Kombinationen bei einer Lotterie lässt sich mit nCr(49;6) = 13.983.816 berechnen — dieser Wert zeigt nur das Rechenprinzip und ist keine Gewinnwahrscheinlichkeits-Beratung.

Wichtig: Fakultät, nPr und nCr sind ausschließlich für 0 und positive ganze Zahlen definiert. Ein Rechner mit eigenem Parser gibt bei ungültigen Eingaben (etwa negativen oder nicht-ganzzahligen Werten) einen klaren Fehler statt eines stillschweigend falschen Ergebnisses zurück.

Grad, Radiant und Gon umrechnen

KurzantwortGrad teilt einen Vollkreis in 360 gleiche Teile, Radiant misst den Winkel relativ zum Radius (Vollkreis = 2π Radiant ≈ 6,2832), und Gon teilt einen Vollkreis in 400 Einheiten (90° = 100 Gon). Umrechnung: Radiant = Grad × π/180.

Radiant wirkt auf den ersten Blick unhandlicher als Grad, ist aber in vielen mathematischen Formeln (etwa bei Ableitungen trigonometrischer Funktionen) die natürlichere Einheit. Gon (auch Neugrad genannt) wird seltener verwendet, taucht aber in der Vermessungstechnik auf, weil ein rechter Winkel dort glatt 100 Gon entspricht.

Winkel-Umrechnungstabelle
GradRadiantGon
00
90°π/2 ≈ 1,5708100
180°π ≈ 3,1416200
360°2π ≈ 6,2832400

Alle Funktionen aus diesem Guide — Trigonometrie, Logarithmen, Fakultät, nPr/nCr, Speicherfunktion und Rechenverlauf — direkt im Browser, ohne Anmeldung.

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Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet man sin, cos und tan online?
Wähle im Rechner zuerst den passenden Winkelmodus (GRAD, RADIANT oder GON). Im Grad-Modus ist sin(30) = 0,5, im Radiant-Modus ist sin(π/6) = 0,5. Gib den Ausdruck über das Tastenfeld oder deine Tastatur ein und drücke =. Für die Umkehrung nutze sin⁻¹ (asin), cos⁻¹ (acos) oder tan⁻¹ (atan), die ein Verhältnis zurück in einen Winkel umwandeln.
Was ist der Unterschied zwischen log und ln?
log bezeichnet üblicherweise den Zehnerlogarithmus: log(1000) = 3, weil 10³ = 1000. ln ist der natürliche Logarithmus zur Basis e ≈ 2,71828: ln(e) = 1. Der Rechner bietet zusätzlich log2 (Basis 2): log2(8) = 3. Für jede andere Basis nutzt man logn(Basis;Zahl), zum Beispiel logn(3;81) = 4.
Wie berechnet man die Fakultät einer Zahl?
Die Fakultät n! ist das Produkt aus n mit jeder kleineren positiven ganzen Zahl bis 1: n! = n × (n−1) × … × 2 × 1. Zum Beispiel ist 5! = 5×4×3×2×1 = 120. Per Definition gilt 0! = 1. Die Fakultät ist nur für 0 und positive ganze Zahlen definiert und bildet die Grundlage für Permutationen (nPr) und Kombinationen (nCr).
Wann braucht man Radiant statt Grad?
Grad teilt einen Vollkreis in 360 Teile, Radiant misst den Winkel relativ zum Kreisradius, wobei ein Vollkreis 2π Radiant entspricht. Umrechnung: Radiant = Grad × π/180. In der Schule und im Alltag wird meist Grad genutzt, in vielen mathematischen und physikalischen Formeln dagegen Radiant. Der Rechner hat dafür einen eigenen Umschalter, damit trigonometrische Ergebnisse korrekt bleiben.
Werden meine Eingaben bei einem Online-Rechner gespeichert oder gesendet?
Bei diesem wissenschaftlichen Rechner nicht: Er läuft vollständig im Browser (clientseitig), verzichtet auf die unsichere eval-Funktion und verarbeitet Ausdrücke mit einem eigenen Parser. Eingaben und Ergebnisse werden nie an einen Server übertragen; der Rechenverlauf bleibt nur für die aktuelle Sitzung im Browser gespeichert.
Hinweis zur Methodik: Alle Rechenbeispiele in diesem Artikel sind exakt nachrechenbar (Standardformeln der Trigonometrie, Logarithmen und Kombinatorik); als „Beispiel“ oder „illustrativ“ gekennzeichnete Werte dienen nur zur Veranschaulichung des Rechenprinzips und sind keine finanzielle, technische oder sonstige Fachberatung. Dieser Artikel ist rein informativ.