Wo der Button erscheint und wann nicht
Die Web Share API ist kein Standard, den jeder Browser gleich umsetzt. Auf vielen mobilen Browsern und einigen aktuellen Desktop-Browsern funktioniert sie zuverlässig, auf älteren oder weniger verbreiteten Browsern dagegen nicht. Der Umrechner prüft deshalb beim Laden der Seite, ob die Funktion im aktuell genutzten Browser vorhanden ist, und blendet den Teilen-Button nur dann ein. Ist sie nicht vorhanden, bleibt einfach nur der Kopieren-Button sichtbar — es entsteht keine Fehlermeldung und keine Lücke in der Bedienung.
Für alltägliche Nutzung bedeutet das: Wer auf einem aktuellen Smartphone-Browser unterwegs ist, sieht in der Regel beide Buttons nebeneinander. Wer einen älteren Desktop-Browser nutzt, sieht möglicherweise nur den Kopieren-Button — das Ergebnis lässt sich in diesem Fall wie gewohnt über die Zwischenablage weitergeben.
Neu: informelle Maße im Glossar
Neben den exakten Werten für Esslöffel (15 ml) und Teelöffel (5 ml) enthält der Glossar-Bereich jetzt eine eigene Rubrik für Maße, die in Rezepten zwar häufig vorkommen, aber nie streng genormt waren. Eine Handvoll wird dort mit rund 40-60 ml eingeordnet, je nach Zutat und Handgröße — praktisch bei Rezepten, die etwa „eine Handvoll Nüsse“ statt einer Grammangabe vorgeben. Die Gegenüberstellung von Prise (≈0,3 ml, zwischen zwei bis drei Fingern) und Messerspitze (≈0,5-1 ml, also grob das Doppelte) hilft dabei, zwei oft verwechselte Begriffe klar auseinanderzuhalten.
Ergänzt wird das durch Schuss (grob 15-30 ml, meist für Öl, Sahne oder Wein) und Spritzer (etwa 1-5 ml, kleiner als ein Schuss, häufig für Essig oder Zitronensaft). Alle vier Einträge sind ausdrücklich als grobe Näherungswerte gekennzeichnet, nicht als feste Normmaße — sie dienen als erste Orientierung, wenn ein Rezept mit vager Sprache statt mit Gramm- oder ml-Angaben arbeitet.
Konkretes Beispiel: Steht in einem Rezept „ein Schuss Sahne und eine Prise Muskat“, lässt sich anhand der neuen Referenzwerte grob abschätzen, dass der Schuss Sahne etwa 1-2 Esslöffeln entspricht und die Prise Muskat deutlich unter einem Teelöffel bleibt — genug, um die Zutat mit einem Löffel oder einer kleinen Waage nachzustellen, ohne raten zu müssen.
Wie beide Updates zusammenpassen
Die beiden Neuerungen lösen unterschiedliche Probleme, ergänzen sich aber gut im Alltag: Wer zuerst mithilfe der neuen informellen Maße eine vage Angabe wie „eine Handvoll Mehl“ grob in Löffel oder Gramm übersetzt, kann das Ergebnis anschließend über den Teilen-Button direkt an die Person weitergeben, mit der zusammen gekocht wird. Beide Funktionen sind bewusst schlank gehalten — es gibt keine zusätzliche Anmeldung, kein Konto und keine neue Bedienlogik, die erst gelernt werden müsste.
- Der Teilen-Button ersetzt den Kopieren-Button nicht, sondern ergänzt ihn dort, wo der Browser dies unterstützt.
- Die informellen Maße stehen als eigener Referenzabschnitt neben den exakten Zutaten-Dichtewerten, nicht vermischt mit ihnen.
- Beide Werte-Kategorien — feste Löffelnormen und informelle Schätzgrößen — bleiben klar auseinandergehalten, damit keine falsche Präzision suggeriert wird.
Beide neuen Funktionen direkt ausprobieren — kostenlos und ohne Anmeldung.
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