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Wie viel verdient man wirklich mit YouTube, TikTok & Instagram?

500.000 Aufrufe im Monat klingen nach viel — aber was landet davon tatsächlich auf dem Konto? Die Antwort hängt stark von Plattform, Nische und Videolänge ab. Dieser Guide zeigt die realistischen Größenordnungen und wie du sie in wenigen Sekunden für deinen eigenen Kanal überschlägst.

Inhalt

Was ist ein RPM und wie viel zahlt YouTube?

KurzantwortFür allgemeine Inhalte liegt der YouTube-RPM im DACH-/EU-Raum grob bei 2–4 € pro 1.000 Aufrufe. Nischen wie Finanzen oder Business können deutlich höher liegen, Gaming oder Musik meist niedriger.

RPM steht für Revenue per Mille — die Einnahmen, die tatsächlich beim Creator ankommen, pro 1.000 Aufrufe, nachdem YouTube seinen Anteil abgezogen hat. Das ist etwas anderes als der CPM (Cost per Mille), den Werbetreibende bezahlen — der CPM ist immer höher, weil die Plattform einen Teil davon einbehält.

CPM vs. RPM: CPM = was der Werbetreibende zahlt. RPM = was beim Creator ankommt. Der Creator-Einnahmen-Rechner arbeitet mit RPM, weil das die reale Größe für deine Planung ist.

Der RPM schwankt stark nach Inhalte-Nische, weil Werbetreibende für manche Themen einfach mehr bieten. Finanz-, Business- und Tech-Kanäle liegen häufig beim 2- bis 4-Fachen von allgemeinen Vlog-Inhalten, während Unterhaltung, Gaming, Musik und Kinderinhalte tendenziell am unteren Ende der Spanne liegen. Auch die Videolänge spielt eine Rolle: Videos über 15 Minuten können mehrere Mid-Roll-Anzeigen einblenden, kurze Videos unter 8 Minuten dagegen kaum.

Beispielrechnung: 500.000 Aufrufe im Monat

KurzantwortBei 500.000 Aufrufen und einem typischen RPM landen die meisten allgemeinen Kanäle grob zwischen 1.000 € und 2.000 € Werbeeinnahmen im Monat — rein beispielhaft, nicht garantiert.

Angenommen ein Kanal mit allgemeinen Inhalten (Vlog, kein spezielles Fachthema) erzielt 500.000 Aufrufe pro Monat bei einem RPM von 2–4 €. So sieht die Größenordnung nach Nische aus — alles nur Beispielwerte zur Orientierung:

Beispielhafte monatliche Werbeeinnahmen bei 500.000 Aufrufen (Illustration, kein garantierter Wert)
NischeRPM-Spanne (Beispiel)Geschätzte Einnahmen
Finanzen & Investieren4,50–9,00 €2.250–4.500 €
Allgemein / Vlog2,00–4,00 €1.000–2.000 €
Gaming1,20–2,50 €600–1.250 €
YouTube Shorts (allgemein)0,02–0,10 €10–50 €

Der große Unterschied zwischen Long-Form und Shorts fällt vielen zuerst auf: Shorts-Einnahmen kommen aus einem gemeinsamen Werbepool, der nach Aufrufanteil verteilt wird, statt aus Anzeigen, die direkt gegen ein einzelnes Video laufen — deshalb liegt der Shorts-RPM oft nur bei einem Bruchteil des Long-Form-Werts.

Wer zusätzlich Markenkooperationen, Kanalmitgliedschaften/Super Chats oder Affiliate- und Merch-Einnahmen hat, kann diese Beträge im Rechner separat als monatliche Eingabe hinzufügen — sie werden eins zu eins zur Werbeerlös-Schätzung addiert und getrennt ausgewiesen, nicht aus Aufrufen berechnet.

TikTok Creator Rewards: lohnt sich das?

KurzantwortTikTok zahlt über das Creator-Rewards-Programm, aber die Rate schwankt enorm — realistisch etwa 0,02 bis 1,00 €+ pro 1.000 Aufrufe, und man braucht mindestens 10.000 Follower und 100.000 Aufrufe in 30 Tagen, um teilnahmeberechtigt zu sein.

Das Creator-Rewards-Programm hat den älteren TikTok Creator Fund abgelöst und zahlt pro 1.000 Aufrufe auf qualifizierenden Originalvideos über einer Minute Länge. Die tatsächliche Rate hängt stark von Wiedergabezeit, Bindung und Inhaltsqualität ab — deshalb ist jede Schätzung nur ein grober Richtwert, keine feste Auszahlung. Im Creator-Einnahmen-Rechner prüft das Feld für die Followerzahl automatisch, ob dein Konto die Mindestschwelle von 10.000 Followern erreicht.

Wichtig: Das Erreichen der Follower- und Aufrufschwellen macht ein Konto lediglich bewerbungsfähig — Freigabe und tatsächliche Auszahlungsrate bleiben im Ermessen von TikTok.

Und Instagram Reels?

Kurzantwort2026 zahlt Instagram nicht zuverlässig für Reels-Aufrufe — die Bonusprogramme wurden größtenteils eingestellt oder auf kleine regionale Tests beschränkt.

Metas Reels-Bonusprogramme, die 2022–2023 populär waren, sind seit 2024–2025 weitgehend ausgelaufen. Es gibt keine verlässliche pauschale Auszahlung pro Aufruf mehr, die sich seriös schätzen ließe. Die meisten Instagram-Creators verdienen ihr Geld heute vor allem über Markenkooperationen, Affiliate-Links und eigene Produkte — der Rechner bietet dafür einen groben Realitätscheck statt einer erfundenen Auszahlungsrate.

Rechne deine eigenen Zahlen durch

Wähle deine Plattform, Nische und monatlichen Aufrufe — oder gib direkt ein Einnahmeziel ein und sieh, wie viele Aufrufe dafür nötig wären.

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Häufige Fragen

Wie viel zahlt YouTube 2026 pro 1.000 Aufrufe im DACH-/EU-Raum?

Für allgemeine Inhalte liegt der typische YouTube-RPM im DACH-/EU-Raum grob bei 2 bis 4 Euro pro 1.000 Aufrufe. Über alle Nischen hinweg reicht die realistische Spanne von etwa 1,50 bis 9 Euro, weil Finanz-, Business- und Tech-Inhalte pro Aufruf meist deutlich mehr einbringen als Unterhaltung, Gaming oder Musik. Das sind branchenübliche Richtwerte, kein fester Satz.

Wie viel Geld bringen 1 Million YouTube-Aufrufe?

Bei einem typischen RPM für allgemeine Inhalte von 2–4 € pro 1.000 Aufrufe bringen 1 Million Aufrufe grob 2.000–4.000 € ein. In einer RPM-starken Nische wie Finanzen oder Business kann das realistisch 4.500–9.000 €+ sein, während es bei Gaming oder Musik eher näher an 1.200–3.000 € liegt.

Zahlt TikTok Creators für Aufrufe?

Ja, über das TikTok-Creator-Rewards-Programm, das den älteren Creator Fund abgelöst hat. Es zahlt pro 1.000 Aufrufe auf qualifizierenden Originalvideos über einer Minute Länge, realistisch etwa 0,02 bis 1,00 €+ pro 1.000 Aufrufe, je nach Wiedergabezeit und Bindung.

Welche Voraussetzungen gelten für TikToks Creator-Rewards-Programm?

Stand 2026 verlangt TikTok in der Regel mindestens 10.000 Follower und mindestens 100.000 Videoaufrufe in den letzten 30 Tagen, außerdem Videos von mindestens einer Minute Länge, die original sind und nicht repostet wurden.

Zahlt Instagram für Reels-Aufrufe?

2026 nicht zuverlässig. Metas Reels-Bonusprogramme wurden seit 2024–2025 weitgehend eingestellt oder auf kleine, einladungsbasierte regionale Tests beschränkt. Die meisten Instagram-Creators verdienen ihr Geld vor allem über Markenkooperationen, Affiliate-Links und eigene Produkte.

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Methodik: Alle Zahlen in diesem Artikel sind grobe, informative Beispiele auf Basis öffentlich berichteter Branchenspannen — keine offiziellen Daten von YouTube, TikTok oder Meta und keine Einkommensgarantie. Reale Ergebnisse hängen von Publikumsstandort, Wiedergabezeit, Anzeigenlast und sich ändernden Plattformrichtlinien ab. Dieser Artikel dient nur der Orientierung, nicht als Finanzberatung.